Forschungsbereich Ökologische Bautechnologien

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Einladung an alle Schulen Österreichs!

Workshop für Low- Cost- Begrünungssysteme MehrGrüneSchulen


 

 

Was?

 

Wir wollen interaktiv mit den Schüler*innen Ihrer Schule im Zuge eines Workshop ein Begrünungssystem bauen. Von der Unterkonstruktion, über die Befestigung bis hin zum Einsetzen der Pflanzen.

 

Wie?

 

Wir begleiten Sie vom Materialeinkauf bis zur Bepflanzung. Aus unserem Projektteam werden Fachleute zu Ihnen an die Schule kommen und den Workshop abhalten.

 

Finanzierung?

 

Wir haben ein gewisses Budget für eine Schule je Bundesland. Sie können auch eigenständig, wenn möglich zur Finanzierung beitragen. So können an mehreren Schulen Begrünungen gebaut werden oder das vorhandene Budget erweitert werden, um größere Begrünungssysteme zu bauen. Vielleicht können Sie den Elternverein oder Sponsoren für die Thematik begeistern.

 

            

 

Wann?

Bewerbungsfrist: 15.02.2021 – 31.04.2021

Umsetzungen: Im Jahr 2021 bis Mitte 2022

Welches Begrünungssystem?

Es werden Systeme für den Innen- und Außenbereich (Freiraum) angeboten. Die Wahl der geeigneten grünen Infrastruktur wird zusammen mit Ihnen und angepasst an Ihre Bedürfnisse und Gegebenheiten getroffen. Einflussfaktoren: Platz, Wandaufbau, Wünsche, vorhandene Gerätschaften, …

Wo können Sie sich bewerben?

Per Email an: Emailflorian.teichmann(at)tuwien.ac.at

 

Projektbeschreibung

 

Das kontinuierliche Wachstum von Ballungsräumen und die damit verbundenen Umstände, wie städtische Überhitzung und zunehmende Schadstoffkonzentrationen, führen zu einer immer größeren Notwendigkeit von Grün- und Freiräumen in der Stadt. Die vielfältigen positiven Auswirkungen von grüner Infrastruktur im städtischen Bereich insbesondere als Maßnahme zur Klimawandelanpassung und zur Verbesserung der Stadtökologie konnten bereits in vielen nationalen und internationalen Projekten auf mehreren Ebenen nachgewiesen werden.

Die von der TU Wien - Forschungsbereich Ökologische Bautechnologien (Univ.Prof. Azra Korjenic) geleiteten Schulbegrünungsprojekte „GrünPlusSchule“ und „GRÜNEzukunftSCHULEN“ haben die positiven Auswirkungen im Schulbereich bestätigt. Dennoch erfolgt eine Umsetzung von Begrünungen in und an Gebäuden unabhängig von der Gebäudenutzung bisher nur eingeschränkt. Ausschlaggebender Grund hierfür sind bisher fehlende Finanzierungsmöglichkeiten.

Im Forschungsprojekt „MehrGrüneSchulen“, geleitet von der TU Wien – Ökologische Bautechnologien in der Zusammenarbeit mit den Projektpartner*innen: TU Wien, Institut für interdisziplinäres Bauprozessmanagement, B-NK GmbH, Dipl.-Ing. Ralf Dopheide e.U. und Camillo Sitte Versuchsanstalt für Bauwesen werden erstmalig Finanzierungsmodelle für grüne Infrastruktur an Schulen entwickelt. Der Fokus liegt dabei auf der Vernetzung von Schulen und der Identifikation der verantwortlichen Entscheidungsträger*innen. Damit sollen den Schulen die unterschiedlichen Finanzierungsmöglichkeiten nähergebracht und Anreize zur Umsetzung von Begrünungsmaßnahmen am eigenen Schulstandort geboten werden.

Es wurden interaktive Workshops gemeinsam mit Schüler*innen, Projektpartner*innen, Firmen von Begrünungssystemen sowie Expert*innen in unterschiedlichen Fachgebieten abgehalten, um bestehende Fassadenbegrünungssysteme für die Schulanwendung zu optimieren und neuartige Low- Cost- Begrünungssysteme zu entwickeln.

Darauf aufbauend sollen diese neu entwickelten Low-Cost-Systeme in ganz Österreich in jedem Bundesland an mindestens einer Schule umgesetzt werden. Die erste Umsetzung erfolgt bereits am Camillo Sitte Bautechnikum in Wien: Hier werden sowohl die optimierten Standardsysteme an einer Innenhoffassade montiert (entsteht eine Vorzeige-Forschungsfassade) als auch die neuentwickelten Low- Cost-Begrünungssysteme im Innen- und Schulaußenraum umgesetzt.


Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!!!

Inkl. Beschreibung wie die Pflege und Wartung der von Ihnen übernommenen Begrünung langfristig geplant ist.

Das Team MehrGrüneSchulen

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Smart Cities Demo – Living Urban Innovation 2019“ durchgeführt.